Wassermatratzen – Gut für die Gesundheit

Ein gesunder Schlaf ist der größte Nutzen eines Wasserbettes. Er wird durch das schonende Liegen des Schlafenden und dem damit verbundenen tiefen Schlaf, der eine besonders erholsame Nachtruhe bedeutet, vermittelt. In der Medizin werden Wasserbetten beispielsweise während der Pflege von Brandopfern und auch bei Frühgeburten eingesetzt. Bei bettlägerigen Patienten oder Querschnittsgelähmten wird mit Hilfe einer Wassermatratze das Wundliegen, der so genante Dekubitus verhindert. Das Wasserbett hilft aber auch bei Gelenkproblemen und Rückenschmerzen. Bei Personen, die unter Gelenkproblemen wie Arthritis oder Rheuma leiden, lindert schon allein die Wärme der beheizten Wasserbettmatratze normalerweise die Beschwerden. Bei Rückenschmerzen verschwinden die Schmerzen oft schon nach kurzer Zeit, denn hier wirkt sich die vollständige Unterstützung der Wirbelsäule vorteilhaft aus. Der Betroffene kann wieder mit völliger Entspannung schlafen. Zwei andere Gruppen, die besonders vom Wasserbett profitieren, sind die Asthmatiker und Hausstauballergiker. Die waschbare Auflage und die besonders einfache Reinigung der Matratze perfektioniert die Hygiene und lässt die Allergiker nahezu ohne Allergenbelastung schlafen. Wird die Matratze etwa alle drei Monate rundum gereinigt und mit Vinylpfleger behandelt, genügt sie den allerhöchsten Hygieneansprüchen. Haare und Hautschuppen können sich im Inneren der Matratze erst gar nicht ansammeln. Damit können Wassermatratzen auch keine Brutstätte für Schimmel, Milben oder Bakterien sein. Der Körperschweiß, der sonst in die Matratze wandert – das sind etwa 1000 Liter in sechs Jahren - wird durch die aufsteigende Wärme nach oben abtransportiert. Auch bei jedem Gesunden sorgt das Wasserbett für einen entspannten Schlaf, da es eine Grundvoraussetzung mitbringt: Es ermöglicht eine natürliche Haltung während des Schlafes. Egal in welcher Lage der Schlafende sich befindet, die Wasserbettmatratze passt sich immer optimal der Körperform an. Das bedeutet, dass der Schlafende immer mit der größtmöglichen Fläche auf der Matratze liegt, dass sein Körpergewicht gleichmäßig verteilt wird und somit keine Druckpunkte im Schulter- und Beckenbereich entstehen. Eingeschlafene Gliedmaßen und Muskelkrämpfe bleiben aus und auch die Versorgung der Bandscheiben wird positiv beeinfluss, da die Blutzirkulation nicht mehr behindert wird. Insgesamt wird die Einschlafzeit verkürzt. Und Schwangere können sogar noch die letzten Tage der Schwangerschaft auf dem Bauch liegen.

Andreas


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Geschrieben am Dienstag, Mai 5th, 2009 und abgelegt unter Gesundheit.

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