Navigation - zu Land Wasser & Luft
Noch vor über 100 Jahren war „Navigation“ etwas, das man nur im Zusammenhang mit der Seefahrt kannte. Die Seeleute hatten zwar See-Karten, aber kannten noch kein GPS. Um eine exakte Ortsbestimmung des Schiffes vornehmen zu können, bediente man sich noch der Himmelkörper. Mit einem Sextanten vermaß man die Höhenwinkel vom Horizont zur Sonne und während der Nacht den zu bestimmten Fixsternen oder Planeten. Man spricht hier von der astronomischen Navigation. Seit die Menschen mit Fluggeräten fliegen und sich mit Fahrzeugen über große Strecken individuell fortbewegen können, benutzt man auch hier den Begriff „Navigation“, wenn man seinen Ort bestimmen will und den besten Weg zum angestrebten Ziel finden möchte. Auch hier sind Karten die Basis für jede Reise, doch heute können Flugzeuge, Schiffe und Autos sich der Hilfe des Satelliten gestützten Global Positioning System (GPS) bedienen, das ihnen zu jeder Zeit, den aktuellen Aufenthaltsort nennen kann. Seit neuestem verwendet man den Begriff „Navigation“ sogar im Zusammenhang mit der Steuerung von Handys, Notebooks, Spielkonsolen und bei der Bedienung von modernen TV-Geräten. Da ist allerdings kein GPS nötig. Anders im Straßenverkehr - wer da bei einer längeren Überlandfahrt ohne aktuellen Landkarten unterwegs ist, sollte ein „Navi“ benützen. Es ist nacht, man fährt durch menschenleere Ortschaften, deren Namen einem nichts sagen und es ist auch niemand auf der Straße, den man fragen könnte. Da ist es absolut angebracht, einen solchen Lotsen mitzunehmen. Es gibt sie schon ab 100 Euro, dann ist das Display sicher etwas kleiner und es gibt auch keine aktuellen Staumeldungen, aber man kann sich damit problemlos zurechtfinden. Wer nur 50 Euro mehr ausgibt, bekommt aber schon einen nahezu perfekten Straßen-Lotsen. Zum Beispiel ein Medion Navi für 149 € mit Touchscreen Display, Stauwarnung und der Möglichkeit jederzeit aktuelles Kartenmaterial herunterzuladen. Da kann man in der Nacht ruhig mal eine Fahr-Pause machen und entspannt Mond und Sterne betrachten und auch wenn der Himmel bedeckt ist, findet man trotzdem an sein Ziel. Da hatten es die Seeleute schwieriger. War der Himmel bedeckt, ließ sich mit dem Sextant keine Position mehr ermitteln.
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Geschrieben am Donnerstag, Dezember 17th, 2009 und abgelegt unter Auto.Sie Können die auch unseren RSS Feed Abonnieren Comments Feed. You can Leave A Comment, or A Trackback.
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