Kostensenkung ist Produktivitätssteigerung

Nicht nur in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen wie in den vergangenen Jahren bis heute, sondern generell, bereits in der Natur der Marktwirtschaft veranlagt, stehen Unternehmen unter einem großen Kostendruck. Sie müssen dynamisch agieren, flexibel sein, aber eben auch ihre Marktposition halten und dürfen im Konkurrenzkampf und im Wettbewerb mit anderen Unternehmen nicht untergehen. Deshalb ist die Kostenkontrolle eines der wichtigsten Themen in der modernen Unternehmensführung. Da sowohl der Markt als auch häufig die Anleger eines Unternehmens ein ständiges betriebswirtschaftliches Wachstum geradezu voraussetzen, steht ein jedes Unternehmen unter dem Druck, in irgendeiner Form seine Gewinne zu steigern. Manche versuchen das, indem sie ihre Produktivität steigern und mehr produzieren.

Das ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn der Absatzmarkt noch nicht gesättigt ist und sich die mehr produzierte Ware auch verkaufen lässt. Andere senken die Produktionskosten, was häufig zu Lasten der Mitarbeiter geht, die entweder eine höhere Arbeitsbelastung verspüren oder ganz ihren Arbeitsplatz verlieren. Auch das in der Regel keine Zukunft, zumal es ein ungesundes und selbstverletzendes Verhalten wäre, seinen Mitarbeiterstab Jahr um Jahr zu verkürzen. Jedes Unternehmen sucht also immer wieder nach Bereichen, in denen es schmerzfrei Kosten senken kann und vielleicht sogar gewisse Abläufe auslagern oder an ein Dienstleistungsunternehmen vergeben kann. Davon profitiert eine in den letzten Jahre stark gewachsene Branche, die sich mit Facilities Management trefflich bezeichnen lässt. Worum geht es beim Facilities Management. Die Liegenschaftsverwaltung und das Gebäudemanagement stellt bei vielen Firmen neben den Lohn- und Gehaltsausgaben den größten Kostenfaktor dar. Bestrebt diesen möglichst klein zu halten, hat sich das Facilities Management zu einem eigenen Management-Sektor entwickelt, der in vielen Unternehmen Einzug gehalten hat oder entsprechenden Dienstleistern reichlich Kunden beschert hat. Viele dieser Dienstleister betreiben ein „CAFM“. Die Abkürzung steht für eine englische Begrifflichkeit, die sich wie folgt übersetzen lässt: Computergestützte Liegenschaftsverwaltung, bzw. Anlageverwaltung. Denn natürlich bedient sich so eine junge Branche nur zu gerne modernster Software zu Prozessoptimierung.

Andreas


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Geschrieben am Wednesday, November 30th, 2011 und abgelegt unter Computer.

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