Girokonten ohne Kontoführungsgebühr

Ein Girokonto ist heutzutage unabdingbar. Gehälter, Renten werden auf das Konto überwiesen, Mieten, Versicherungsbeiträge, diverse Abbuchungen für Abonnements oder Vereinsmitgliedschaften, kurzum, alle Vorgänge rund um die eigenen Finanzen vollziehen sich über das Girokonto. Periodisch wiederkehrende Zahlungen sind per Dauerauftrag gewährleistet. Viele Einkäufe für den täglichen Bedarf sowie einmalige Anschaffungen über das Internet oder Buchungen für Reisen werden inzwischen bargeldlos über ein Konto abgewickelt. Die Kosten, die von den verschiedenen Banken für diese Serviceleistungen erhoben werden, sind unterschiedlich.

Angebote der Banken vergleichen lohnt sich.

Fast alle Bankhäuser, die an der Börse notiert sind, bieten gebührenfreie Konten an. Da die Konditionen sehr unterschiedlich sind, ist ein Vergleich zwischen den einzelnen Banken empfehlenswert. Die DKB oder die ING-Diba beispielsweise verlangen im Vergleich zur Santander oder der Commerzbank keinen monatlichen Mindesteingang auf dem jeweiligen Konto. Die gebührenfreie Kontoführung bei Wüstenrot setzt ein Onlinekonto voraus. Die Citybank beschränkt ihr gebührenfreies Kontoangebot auf Studenten bis 30 Jahre, ansonsten muss ein monatliches Guthaben von 2.500 € permanent auf dem Konto sein.

Andere Banken, wie z. B. die comdirect oder die VW-Bank verlangen einen definierten, monatlichen Mindestgeldeingang, andernfalls fällt eine Gebühr von durchschnittlich vier Euro monatlich an. Bei der Comdirektbank kommen nur Studenten und Auszubildende bis maximal ein Jahr nach der Ausbildung in den Genuss eines gebührenfreien Kontos. Bei Sparkassen und Genossenschaftsbanken ist die Kontoführung in der Regel nicht kostenlos, von Schülerkonten einmal abgesehen.

Auf alle Details achten empfiehlt sich.

Unabhängig von der kostenlosen Führung des Girokontos bieten die Banken unterschiedlich Verzinsungen für die jeweiligen Guthaben an. Hier ist ein Vergleich der diversen Offerten bares Geld wert. Auch sollte berücksichtigt werden, welche Bankkarten zu welchen Konditionen mit den einzelnen Konten verbunden sind. Bei fast allen Instituten werden für die Nutzung der Geldautomaten im Inland, teilweise im gesamten Euroland, keine Gebühren erhoben. Es sollte gewährleistet sein, dass die gewählte Bank ein entsprechendes Netz an Automaten sicherstellt, das Geldabheben an fremden Automaten ist gebührenpflichtig. Auch evtl. anfallende Gebühren im Ausland sind zu berücksichtigen.

Fazit:

Es ist nicht erforderlich, heutzutage Gebühren für ein Girokonto zu bezahlen. Entsprechend der individuellen Situation ist genau zu prüfen, welche Bank das beste Preisleistungsverhältnis bietet.




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Geschrieben am Monday, December 5th, 2011 und abgelegt unter Dienstleistungen.

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