Eine wichtige Golfregel: Das richtige Droppen

Wer das Golfspielen erlernen will, egal ob zu Hause oder auf einer der vielen angebotenen Golfreisen, der muss nicht nur die richtige Schlagtechnik erlernen, sondern auch die Regeln beherrschen. Erst wer beides beherrscht, bekommt die sogenannte Platzreife. Das heißt, die Erlaubnis allein und ohne Trainer auf einem Golfplatz Golf zu spielen. Auch wenn es mittlerweile Golfplätze gibt, die ein Golfspielen auch ohne Platzreife ermöglichen, so werden doch dem Spieler ohne Platzreife etliche schöne Anlagen verwehrt. Außerdem gehört es natürlich zur Weiterentwicklung in jedem Sport, dass man auf Dauer die Fertigkeiten und Regeln erlernt, sofern man an diesem Sport Gefallen gefunden hat und deshalb dauerhaft ausüben will. Im Golfsport gibt es viele verschiedene Regeln. Viele haben mit Fairplay, Platzverhalten und der Etikette zu tun. Andere betreffen direkt das Spiel. Zum Beispiel wie es weiter geht, wenn ein Ball ins Aus geraten ist. In diesem Fall wird ein Ball neu ins Spiel gebracht und zwar über das sogenannte Droppen. Über das richtige Droppen, also das Fallenlassen und erneutes Fallenlassen des Balles, gibt es mittlerweile ein 135-seitiges Werk von B K Ting, in dem anschaulich alle Situationen beschrieben werden, gewöhnliche und ungewöhnliche, die nach den Regeln 24-26 auftreten können und ein Droppen bedingen. Solche Situationen können die bereits genannte Ball ins Aus gespielt sein, aber auch ein Ball verloren, Ball unspielbar, Hemmnisse, ein ungewöhnlich beschaffener Boden oder auch Wasserhindernisse. In dem Buch wird mittels Grafiken eindrucksvoll demonstriert, ob und an welcher Stelle der Ball dann jeweils gedroppt werden darf. Dieser Punkt wird auch der Punkt der Erleichterung genannt. Ihn gilt es zu finden, damit der Ball regelkonform fallen gelassen werden kann. Wer einen Ball droppen will, geht folgendermaßen vor: Er nimmt den Golfball in die Hand, stellt sich aufrecht hin, streckt den Arm horizontal aus und lässt ihn dann auf den Boden fallen, so dass er genau an die Stelle fällt, die entsprechend der Regel vorgeschrieben ist. Wenn der Ball beim Droppen den Golfspieler oder seine Ausrüstung trifft, muss er aufgehoben und erneut gedroppt werden. Auch wenn der Ball nach dem Droppen mehr als zwei Schlägerlängen wegrollt, muss er nochmals gedroppt werden. Gleiches gilt, wenn er an einer Stelle liegen bleibt, die sich näher am Loch befindet als die ursprüngliche Position. Passiert beim zweiten Droppen das gleiche, wird der Ball an die Stelle gelegt, an der er beim zweiten Droppen den Boden berührt hatte. Das Droppen gilt nicht als Schlag und geschieht immer straflos, auch das wiederholte Droppen.

Andreas


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Geschrieben am Mittwoch, Mai 6th, 2009 und abgelegt unter Sport.

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